Sicher ist, dass nichts sicher ist – Über Führung und Kommunikation in einer unsicheren Welt

Eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Personal- und Mitbestimmungsverantwortlichen ist der Schlüssel für gute und breit akzeptierte Lösungen. Das ist die Botschaft dieses von Rainer Gröbel und Inga Dransfeld-Haase herausgegebenen Buchs, das gerade im Bund-Verlag erschienen ist. Es eröffnet durch seinen Dreiklang aus Wissenschaft, Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht neue Perspektiven für die strategische Personalarbeit.

Unter dem Titel „Sicher ist, dass nichts sicher ist – Über Führung und Kommunikation in einer unsicheren Welt“ ist auf Seite 475-483 ein Gespräch zwischen Prof. Dr. Susanne Knorre und Prof. Dr. Felix Osterheider dokumentiert.

Abbildung von Gröbel / Dransfeld-Haase | Strategische Personalarbeit in der Transformation | 1. Auflage | 2021 | beck-shop.de

Weitere Informationen erhalten Sie gerne auf Anfrage!

 

 

 

Developing organizations

Gerade erschienen ist das von Cooren und Stücheli-Herlach herausgegebene „Handbook of Management Communication“.  Es präsentiert Managementkommunikation als ein breites Spektrum von Praktiken, die moderne Organisationen ausmachen. Christian Schwägerl und Susanne Knorre untersuchen in ihrem Beitrag „Developing organizations“ (https://doi.org/10.1515/9781501508059-018) die Organisationsentwicklung (OE) als vernetzte Managementpraktiken und beschreiben die Rolle, die diese Praktiken im zeitgenössischen strategischen Management und in der Managementkommunikation spielen.

Nach einer Tour d’horizon der ontologischen und erkenntnistheoretischen Paradigmen von OE und Change Management skizzieren sie die Implikationen der Praxisperspektive von OE für das strategische Management, verengen dann den Fokus auf die zentralen Ergebnisse empirischer Studien zu diskursiven Praktiken in Veränderungsprozessen und schließen ab mit einem Rahmen für zukünftige Forschung.

book: Handbook of Management Communication

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Alles anders? Das neue Corporate Communications Journal ist erschienen

Change Management ist nach wie vor ein praxisorientiertes Arbeitsfeld an den Schnittstellen von Organisations- und Managementforschung, Kommunikationswissenschaft und Psychologie ist. Zumeist wird dabei angenommen, soziale Prozesse in Organisationen tatsächlich steuern zu können. Doch ist das tatsächlich so? Nicht zuletzt zeigt die organisationale Praxis in der Pandemiezeit, dass Kommunikationsprozesse für Veränderung vor allem eines sind, nämlich konstitutiv. Vieles steuert sich einfach selbst.

Das ist das Themenfeld, in dem sich die Beiträge der neusten Ausgabe des Online-Fachzeitschrift Corporate Communications Journal (CCJ) bewegen!

Interne Kommunikation und Unternehmensführung. Theorie und Praxis eines kommunikationszentrierten Managements

Ulrike Buchholz und Susanne Knorre zeigen den Zusammenhang zwischen zentralen Aufgabenfeldern agiler Unternehmensführung und einer strategisch gesteuerten internen Kommunikation auf.

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Die Autorinnen fassen die aktuelle Diskussion zur Managementfunktion der internen Kommunikation zusammen, stellen sie in den Kontext einer kommunikationszentrierten Unternehmensführung und veranschaulichen zugleich Konzepte und Modelle an Fallstudien.

Lesen Sie mehr auf der Website des Springer-Verlages und nutzen Sie dort die Vorschau!

 

Damit aus der Krise kein Desaster wird!

In der Corona-Pandemie ist es für nahezu alle Organisationen – von der Behörde über die Unternehmung bis hin zur Hochschule – zur Aufgabe geworden, den „richtigen“ Umgang mit der Krise zu finden. Susanne Knorre beleuchtet vor dem Hintergrund des aktuellen Standes der Fachdiskussion, was effektives Krisenmanagement heute ausmacht. Sie gibt Hinweise für eine Selbstreflexion, wie sie im Rahmen eines dualen Studiengangs eingeübt und im Sinne einer persönlichen Kompetenzentwicklung vertieft werden kann.

Lesen Sie die Überlegungen zu einem kommunikationszentrierten Krisenmanagement im Fachjournal Duales Studium!