Big Data: Bürgerschreck oder Hoffnungsträger?

„Big Brother is watching you.” Die öffentliche Debatte über Big Data wird unter den gedanklichen Vorzeichen einer drohenden Überwachung jeglicher Lebensbereiche, Lebenswelten im Sinne Orwells Dystopie „1984“ geführt. In diametralem Widerspruch zu diesem Narrativ verhält sich dagegen der Bürger als Nutzer, der vollkommen sorglos oder zumindest fatalistisch seine Daten preisgibt, indem er Dienste der Tech-Giganten – insbesondere der sogenannten „Frightful Five“ – nutzt. Die neue Studie des Goslar Instituts geht diesem Phänomen auf den Grund und sucht Antworten auf die Frage, wie Big Data nicht nur im Hinblick auf die Risiken, sondern auch auf die enormen Chancen neu bewertet werden kann.

„Die Bürger wertschätzen den Mehrwert, den Smart Services ihnen bieten können. Die Grundskepsis gegenüber Big Data kippt, wenn konkrete, nutzenstiftende Anwendungen genannt werden,“ stellen die Autoren der Untersuchung, Susanne Knorre, Fred Wagner und Horst Müller-Peters, fest.

Lesen Sie hier mehr zur Big Data-Studie!

Facebook-Bashing ist auch keine Lösung! Die neuste Kolumne von Susanne Knorre auf consulting.de, dem Portal für Unternehmensberatung

Bürgerbeteiligung bei Großprojekten: Was bringen Dialog und Fairness?

Innerhalb des Forschungsprojekts „Net Future Niedersachsen“  lautet eine der zentralen Fragen, ob eine frühzeitige Einbindung in Planungs- und Entscheidungsprozesse die Akzeptanz erhöht und welche Konsequenzen dies für die Kommunikationsstrategien der Akteure hat. Lassen sich damit die Voraussetzungen dafür verbessern, dass Großprojekte effektiver und letztlich effizienter umgesetzt werden können?

Lesen Sie dazu die Sonderausgabe 2/2017 des Corporate Communications Journal „Bürgerbeteiligung: Zu Dialog und Verständigung mit der Öffentlichkeit“!

 

Über Budget, über Zeitplan, immer wieder: Sind Großprojekte steuerbar?

Der regelmäßige Einsatz eines externen Controllings, direkt beauftragt von den Projektsponsoren bzw. dem Aufsichtsrat der Projektgesellschaft, verspricht genauso mehr Realitätsnähe wie ein Controlling durch verpflichtende Veröffentlichung von Projektplanung und -status. Keine Kontrolle ist so wirksam wie die öffentliche. Wenn der Preis dafür in längeren politischen Diskussionen oder der Erarbeitung von mehreren Planvarianten besteht – bitte sehr, denn das ist alles besser als Chaos gegen Projektende.

Lesen Sie die Kolumne von Susanne Knorre auf www.consulting.de

Akzeptanz von Übertragungsnetzen: Projekt bewilligt

Grünes Licht für einen neuen großen Forschungsschwerpunkt an der Hochschule Osnabrück mit dem Titel „Net Future Niedersachsen –  Strategien und Maßnahmen zur Steigerung der Akzeptanz des Übertragungsnetzausbaus in Niedersachsen aus kommunikationswissenschaftlicher, juristischer und steuerungsoptimierter Perspektive auf Basis raumplanerischer und technischer Gestaltungsoptionen. Ziel ist es, eine wissenschaftliche Gesamtbetrachtung für die Akzeptanz des Übertragungsnetzausbaus in Niedersachsen vorzunehmen. Das kommunikationswissenschaftliche Arbeitspaket betreuen Reinhold Fuhrberg und Susanne Knorre.

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Forschungsbericht der Hochschule Osnabrück auf S. 29  sowie unter www.netfuture.hs-osnabrueck.de!