Big Data: Bürgerschreck oder Hoffnungsträger?

„Big Brother is watching you.” Die öffentliche Debatte über Big Data wird unter den gedanklichen Vorzeichen einer drohenden Überwachung jeglicher Lebensbereiche, Lebenswelten im Sinne Orwells Dystopie „1984“ geführt. In diametralem Widerspruch zu diesem Narrativ verhält sich dagegen der Bürger als Nutzer, der vollkommen sorglos oder zumindest fatalistisch seine Daten preisgibt, indem er Dienste der Tech-Giganten – insbesondere der sogenannten „Frightful Five“ – nutzt. Die neue Studie des Goslar Instituts geht diesem Phänomen auf den Grund und sucht Antworten auf die Frage, wie Big Data nicht nur im Hinblick auf die Risiken, sondern auch auf die enormen Chancen neu bewertet werden kann.

„Die Bürger wertschätzen den Mehrwert, den Smart Services ihnen bieten können. Die Grundskepsis gegenüber Big Data kippt, wenn konkrete, nutzenstiftende Anwendungen genannt werden,“ stellen die Autoren der Untersuchung, Susanne Knorre, Fred Wagner und Horst Müller-Peters, fest.

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Facebook-Bashing ist auch keine Lösung! Die neuste Kolumne von Susanne Knorre auf consulting.de, dem Portal für Unternehmensberatung

Innovationsstrategien im Fokus der Unternehmensführung

„Von der Start-up-Akquisition zur Innovationskultur: Open Innovation als Herausforderung für die interne Kommunikation“ – diesen Titel trägt der aktuelle Beitrag von Susanne Knorre im von Constanze Jecker herausgegebenen Band Interne Kommunikation. Theoretische, empirische und praktische Perspektiven.

Innovationsstrategien beziehen sich nicht mehr nur auf Produkte oder Prozesse, sondern auf gesamte Organisationen und Geschäftsmodelle. Viel ausgeprägter als im OPEX-Zeitalter geht es damit zugleich um neue Verhaltensmuster innerhalb der Organisationen und deren Entwicklung durch kommunikationszentrierte Führung.

Mit Kommunikation in Führung gehen

Unter diesem Titel tauschten sich Lehrende und Studierende des Instituts für Kommunikationsmanagement der Hochschule Osnabrück und der Hamburger Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr auf dem Campus Westerberg während eines Kolloquiums aus. Ein bislang einmaliges Zusammenkommen. Masterstudierende des IKM hatten unter Leitung von Prof. Dr. Susanne Knorre und Hon.-Prof. Dr. Felix Osterheider aktuelle Themen aus dem Kosmos von Führung und Kommunikation nicht nur vorbereitet, sie führten auch durch die Kleingruppenarbeit und gaben fachliche Impulse.

Lesen Sie mehr über diese Fachtagung im aktuellen Magazin der Hochschule Osnabrück! WIR_Journal

Behavioral Communications: Verhaltensbeeinflussung durch Kommunikation

Behavioral Communications basieren auf den Erkenntnissen der Verhaltensökonomie und werden eingesetzt, um Bürger- und Verbraucherverhalten mittels geplanter Kommunikation zu beeinflussen. Nicht nur NGOs, auch Regierungen nutzen diese Mechanismen für sich und betreiben „Nudging“ – also das gezielte, punktuelle und kommunikativ vermittelte „Anstoßen“ von gewünschtem Verhalten.

Wie und in welchem Rahmen kann und darf aber Verhaltensbeeinflussung mittels Kommunikation betrieben werden? Die neuste Ausgabe des Corporate Communications Journals (Vol. 1/2017) widmet sich genau diesem Thema.