Behavioral Communications: Verhaltensbeeinflussung durch Kommunikation

Behavioral Communications basieren auf den Erkenntnissen der Verhaltensökonomie und werden eingesetzt, um Bürger- und Verbraucherverhalten mittels geplanter Kommunikation zu beeinflussen. Nicht nur NGOs, auch Regierungen nutzen diese Mechanismen für sich und betreiben „Nudging“ – also das gezielte, punktuelle und kommunikativ vermittelte „Anstoßen“ von gewünschtem Verhalten.

Wie und in welchem Rahmen kann und darf aber Verhaltensbeeinflussung mittels Kommunikation betrieben werden? Die neuste Ausgabe des Corporate Communications Journals (Vol. 1/2017) widmet sich genau diesem Thema.

Seminare 2017: Kommunikation als Erfolgsfaktor im Change Management

Wie verändern Unternehmen ihre Strukturen, um auf neuen Märkten erfolgreich zu sein? Wie kommen sie durch die Krise? Wie verarbeiten sie Informationen zu Innovationen? Welchen Beitrag spielt bei alledem die (interne) Kommunikation? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des neuen Vertiefungsseminars zur Internen Kommunikation bei der Deutschen Presseakademie. Aufgrund der hohen Nachfrage wird noch ein Zusatztermin im Januar 2017 angeboten!

Wenn Sie dieses Seminar exklusiv für die Führungskräfte Ihres Unternehmen durchführen möchten, nutzen Sie die Kontaktmöglichkeit!

Open Acess: „Corporate Communications Journal“

Das neue Online-Fachmagazin „Corporate Communications Journal“, ein Open Access Projekt der Hochschule Osnabrück, ist mit der ersten Ausgabe  im April 2016 gestartet. Die Aufsätze und Fallstudien der ersten Ausgabe wurden von Studierenden und Alumni des Instituts für Kommunikationsmanagement verfasst .„In allen Beiträgen wird deutlich, dass normative Unternehmensführung ohne Kommunikation nicht gelingen kann,“ sagt Prof. Dr. Susanne Knorre, eine der HerausgeberInnen des CCJ. „Dabei zeigt sich zugleich die Bandbreite des interdisziplinären Themenfeldes Unternehmensführung und die methodische Vielfalt, mit der man sich ihm nähern kann.“

Routine reicht nicht: Risikoanalyse und -bewertung müssen flexibler werden

In einer Welt, die von den US-Militärs mit dem Akronym VUCA (Volatile, Uncertain, Chaotic, Ambiguous) bezeichnet wird, kommt es weniger auf ausgefeilte, aber starre Risikomanagementsysteme als vielmehr auf Wachsamkeit und Agilität an. Jenseits von DIN-Norm und Prüfstandards geht es um pragmatische, geschäftsnahe Lösungen für den Umgang mit Risiken. Umfeldbeobachtung heißt deshalb das neue Zauberwort, und zwar mit allen Augen und Ohren die eine große Organisation so hat. Gefragt sind flexible Instrumente, die in kurzen Abständen eingesetzt werden. 360 Grad-Stakeholder-Befragungen, die Einschätzungen von innen und außen zu einem Gesamtbild zusammenfügen, sind nur ein Beispiel.

Lesen Sie die Kolumne von Susanne Knorre zum Risikomanagement!

Interne Ressourcen in Unternehmen entfesseln: Warum dies nur funktionsübergreifend geht

Social Intranet gut und schön – aber wie sollen Mitarbeiter überzeugt werden, ihr Wissen nutzbringend untereinander auszutauschen? Wie können Unternehmen überhaupt die vielzitierten immateriellen Ressourcen aktivieren? Und welche Rolle kann dabei eine systematische Begleitung der Ein- und Ausstiegsphasen von Mitarbeitern spielen? Antworten für die Praxis der Unternehmensführung lassen sich nur finden, wenn Kommunikationsmanagement und HR eng zusammenarbeiten.

Auf einer Fachtagung des Instituts für Kommunikationsmanagement diskutierten darüber Experten aus Wissenschaft und Praxis. Die Ergebnisse sind im 5. Band zum Organizational Resource Management (ORM) zusammengefasst und im Kontext eines funktionsübergreifenden Ressourcenmanagements weitergeführt

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